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17 Oct 17

China: Wachstum ohne Wertschöpfung?

Die Londoner Nickelnotierung konnte sich nach dem Höhenflug auf über USD 12.000,00/mt Anfang September und der nachfolgenden Konsolidierung – wie erwartet – zunächst einmal fangen und handelte zunächst bei rund USD 11.000,00/mt. Diese Preise beziehen sich auf eine Lieferung von Primärnickel in drei Monaten, also den Preis für den sogenannten 3-Monats-Future, welcher gleichzeitig hinsichtlich Markttiefe, Liquidität und damit auch Repräsentativität das Maß aller Dinge darstellt. Schon wenig später erfolgte ein weiterer Versuch die psychologische Marke von USD 12.000,00/mt nach oben zu durchbrechen, was aber bisher noch nicht gelang. Im Maximum wurde ein Nickelkurs von USD 11.930,00/mt erreicht. Insgesamt aber doch recht positive Vorzeichen.

Schaut man sich die Situation an den Aktienmärkten an, wie beispielsweise den Deutschen Aktienindex DAX, stehen die Zeichen auch in diesem Börsensegment auf gute Unterstützung bis Kursanstieg. Dass zur gleichen Zeit der gesamte Schuldenberg Chinas, von Staat, Unternehmen und Privatpersonen, fast 280 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beträgt, scheint dabei die Investoren bei ihrer Einschätzung für die Weltwirtschaft nicht zu stören. Dagegen mutet das stets gescholtene Griechenland beinahe bescheiden an. Aber wir reden ja über China und nicht über Griechenland.

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