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14 Aug 17

Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern

Von wegen Saure-Gurken-Zeit: US-Amerika und Nordkorea liefern sich aktuell Wortgefechte in ungeahnter Schärfe und man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt. Immerhin legte China nicht mehr sein Veto bei den letzten Sanktionen der UN ein und kündigt auch die Umsetzung an. Vielleicht zeigt dies aber auch, wie kritisch die Situation wirklich ist. Auch die Nickelnotierung an der London Metal Exchange (LME) hält sich nicht an sommerliche Ferien- und Ruhezeiten, sondern startete seit dem 10. Juli eine, man kann durchaus sagen überraschende, nahezu lineare Aufwärtsrally, die bisher bis auf ein 5-Monats-Hoch von knapp unter USD 11.000,00/mt führte. Das Low in diesem Jahr Anfang Juni von rund USD 8.700,00/mt, ist gerade einmal ein paar Wochen her. Insgesamt sprechen wir über einen Anstieg von USD 2.300,00/mt oder 26,5%.

Gerade recht möchte der Edelstahlsektor meinen, war doch der Chrompreis für Charge Chrome im 3. Quartal gegenüber der Vorperiode erst um 44 USD cents/lb oder 28,6% gefallen. Bei einer Verstetigung der Nickel-Hausse also eine willkommene Preiskompensation innerhalb der Edelstahlrohstoffpreisportfolios. Doch wie immer stellt sich die Frage nach den Gründen für die Preisveränderung. War die heftige Chrompreiskorrektur allenthalben erwartet worden, nachdem der Anstieg vom 1. Quartal 2017 gegenüber dem 4. Quartal 2016 bereits satte und offensichtlich nicht nachhaltige 55 USD cents/lb betragen hatte, war die Einschätzung für Nickel eigentlich nach den Entwicklungen in den Hauptproduzentenländern Indonesien und Philippinen doch eher verhalten eingeschätzt worden.

File: Lesen Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern (PDF)

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