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08 Dec 17

Gans zu Weihnachten und Bowle im Sommer

Die Nickelpreise an der London Metal Exchange (LME) konnten den begonnenen Höhenflug vorerst nicht fortsetzen. Ursächlich für die Euphorie im Markt war der hochgerechnete Zusatzbedarf durch die Elektromobilität. Es wurde aber schnell offenbar, dass der tatsächliche Mehrverbrauch noch würde auf sich warten lassen. Zudem ist die derzeitige Versorgungssituation mit Primärnickel noch hinreichend, insbesondere auch durch üppige, sichtbare Bestände in den Börsenlägern. Aber auch die zunehmenden Bemühungen der chinesischen Regierung die hohe Verschuldung der Unternehmen, insbesondere im Immobiliensektor, zu regulieren und zu reduzieren sowie dem Umweltschutz einen deutlich größeren Stellenwert einzuräumen, notfalls auch zu Lasten des Wachstums, haben vor allem die investiven Marktteilnehmer hellhörig werden lassen.

Dennoch fielen die Nickelkurse, die an einem Tag sogar kurz über USD 13.000,00/mt geklettert waren, nicht ins Bodenlose. Bei rund USD 11.000,00/mt war die Korrektur erst einmal zu Ende. Der Markt hat auf diesem Niveau anscheinend eine gute Unterstützung, da Anläufe tiefer zu gehen, jeweils immer wieder in einer Aufwärtsbewegung in Richtung USD 11.000,00/mt und höher mündeten. Das ist auch nicht verwunderlich, denn nicht nur die Endnachfrage nach Edelstahl ist nach wie vor robust. Auch die Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum in 2018, einschließlich der seit der Finanzkrise lange unterdurchschnittlichen Emerging Markets-Länder, geben zu Hoffnung Anlass.

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