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14 Sep 17

Elektromobilität ist Planwirtschaft

Aber es ändern sich nach dieser sehr globalen, volkswirtschaftlich Betrachtung auf Makroebene auch andere Details, die die mittelfristige Rohstoffnachfrage positiv beeinflussen könnten. So wird aktuell in den einschlägigen Medien sehr intensiv der Einfluss der Elektromobilität auf die Metallnachfrage diskutiert. Dabei spielt insbesondere die Batterietechnik eine Rolle, denn potenziell sind hier spezielle Metalle in immer größeren Mengen gefragt. Und diese Nachfrage könnte gewisse, heute bestehende Marktgleichgewichte verändern und Preise zum Steigen bringen. Denn wir sprechen dann kurzfristig über fundamentale Angebotsdefizite, die geschlossen werden müssen. Und Nickel ist, neben Lithium, Kobalt und Grafit, eines der Metalle, um die es gehen könnte.

So schreibt der Nachrichtendienst Bloomberg, dass die zunehmende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, im Nickelmarkt noch gar nicht angekommen sei und zitiert dabei Vertreter von Minenunternehmen ebenso, wie die eigenen Analysten. Der Bedarf an Nickel sowie auch der anderen Metalle könnte sich in den kommenden Jahrzehnten jeweils vervielfachen. Einen besonderen Impuls verspricht man sich davon, dass Länder wie China, Großbritannien und Frankreich bereits konkrete Pläne haben, Fahrzeuge mit fossilen Antrieben, die Benzin und Diesel verbrauchen, mit bestimmten Fristen vom Markt verbannen wollen. Und weitere Länder könnten folgen. Die Nachfrage nach Nickel zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien könnte sich so bis 2030 von 5.200 Tonnen in 2016 auf mehr als 190.000 Tonnen steigern.

File: Lesen Elektromobilität ist Planwirtschaft (PDF)

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