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14 Aug 17

Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern

Was sich aber vor dem Hintergrund des Konflikts mit Nordkorea sowie auch aufgrund der doch recht merkwürdigen Ereignisse rund um die deutschen Automobilhersteller verändert hat, sind die Aktienmärkte. So zeigt zum Beispiel der deutsche Aktienindex DAX seit Juni eine klare Abwärtstendenz. Seit dem Hoch von knapp unter 13.000 Indexpunkten handelt dieser nun wieder, wenn auch nur knapp, unter 12.000 Punkten. Das deutet auf eine größere Risikoaversion der Anleger hin, allerdings sind auch die Rohstoffe nicht gerade eine Anlageklasse, die man wählt, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.

Jedoch sind die Alternativen rar, wenn man eine Rendite erzielen möchte. Auf Geldanlagen gibt es negative Zinsen, die Zinswende ist in den USA vollzogen, in Europa ist man sich nicht sicher, aber diese könnte auch kommen. Anleihen sind also auch passé, Aktien sind bereits sehr hoch bewertet, da bleiben ja fast nur noch die Rohstoffe als Notnagel. Da fragt sich auch Eric Onstad, Specialist Commodities Correspondent bei Reuters nach dem Trigger für die Bewegung und ob diese nachhaltig ist. Er sieht die Sache wie folgt und ganz ähnlich: Saisonalität, Sommer, USD-Schwäche, Investorenkäufe, Shorteindeckungen, Rally im Stahlsektor, alles zieht die Preise nach oben, mit der Gefahr eines Rückschlags. Auch seien angekündigte chinesische Kapazitätskürzungen ein Grund, der für höhere Stahlpreise sorgen könnte. Doch was, wenn es bei den Ankündigungen bleibt und sich die tatsächlichen Produktionszahlen gar nicht ändern, dann ginge es wieder abwärts.

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