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Nickel zieht es gen Süden

News - 16 Jul 07

Die Nickelnotierungen an der London Metal Exchange (LME) folgen derzeit der Reisewelle der Urlauber aus Deutschland. Sie zieht es in den Süden. Und zwar gehörig. Die 3-Monats-Notierungen haben sich seit ihrem relativen Hoch von USD 51.800,00/mt auf bis zu USD 31.500,00/mt reduziert. Dies ist immerhin eine Korrektur von beinahe 40 Prozent. Diese Bewegung hat aber weniger mit einer sommerbedingten Nachfrageschwäche zu tun, als mehr mit einer sich selbst verstärkenden Entwicklung, an deren Anfang die Edelstahlwerke und deren Öffentlichkeitsarbeit standen. Sichtlich genervt von den hohen Nickelnotierungen und einem damit einhergehenden partiellen Margenverfall, hatten diese nämlich – erfolgreich, wie man heute sieht – versucht, ein wenig den Dampf aus der Rohstoffpreisentwicklung zu nehmen. Dabei soll durchaus nicht verschwiegen werden, dass auch das vormals als äußerst hoch zu bezeichnende Preisniveau von Nickel und damit auch Edelstahl einen negativen Nachfrageeinfluss ausgeübt hat.

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Markets high, producers happy

News - 18 Jun 07

Ist die Korrektur der Nickelnotierung auf zeitweise bis unter USD 40.000,00/mt auf Änderungen in der Nachfrage der Edelstahlproduzenten zurückzuführen oder nur ein kurzfristiger Einfluss spekulativer Marktteilnehmer, um den tendenziell illiquiden Markt zur Eindeckung von Shortpositionen nach unten zu bringen? Wahrscheinlich hat beides bei der überfälligen Konsolidierung einen Einfluss gehabt.

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Too risky to buy and too risky to sell

News - 18 May 07

Der Nickelmarkt bleibt äußerst schwer prognostizierbar. Machte es in einem Augenblick den Eindruck als würde das pessimistischere Nachrichtenumfeld für eine Korrektur der Notierungen sorgen, so sah man sich bereits wenige Tage später wieder mit neuen Höchstnotierungen konfrontiert. Im allgemeinen überwiegt die Unsicherheit und es macht daher wenig Sinn, eine Kurzfristprognose abzugeben. Oder wie eine führende Investmentbank es treffend ausdrückte: „It is too risky to buy or to sell nickel“. Auch wenn es unbefriedigend erscheint, doch muss der Leser dieses Mal aus guten Gründen mit seinem Schicksal bzw. seiner Position allein bleiben, denn die Datenlage ist einfach zu unklar, als das ein seriöser Ausblick möglich wäre, mit einer Ausnahme: mittel- bis langfristig werden die Notierungen auf einem hohen Niveau bleiben. Das scheint gesichert und ist auch absoluter Konsens im Markt. Aber diese Feststellung schließt kurzfristige Korrekturen vom Niveau der derzeitigen All-time-Highs eben nicht aus. Man darf dabei auf keinen Fall außer acht lassen, dass die Nickelproduktion an der Kapazitätsgrenze läuft und nur kleinste Unwuchten bereits (wieder?) zu einer Unterversorgung des Marktes führen könnten. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Standard & Poors geht man davon aus, dass auf dem Nickelmarkt zumindest bis 2010 mit keinen wesentlichen Angebotsüberschüssen zu rechnen sei. Weiterhin wird, auch wenn das Wachstum der Edelstahlproduktion gegenüber dem Wachstum des (Rekord-)Vorjahrs zurückstehen sollte, eine solide Wachstumsrate von 7,7% und damit deutlich oberhalb des langjährigen Durchschnitts erwartet. Der Austenit-Anteil soll dabei aber mit lediglich 0,4% wachsen.

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Im Land des aufgehenden Euros

News - 19 Apr 07

Nach einem ersten Anlauf der (3-Monats-)Nickelnotierungen zum Bruch der psychologischen Marke von USD 50.000,00/mt Mitte März, der bei USD 48.550,00/mt zum Stehen kam und in der Folge auf bis USD 41.400,00/mt korrigierte, folgte ein zweiter Anlauf Anfang April. Mit USD 50.050,00/mt wurde die Marke für kurze Zeit gebrochen. Beinahe überflüssig zu sagen, dass es sich dabei wiederum um ein All-Time-High handelte. Die nachfolgenden Gewinnmitnahmen kühlten Nickel auf bis zu USD 45.700,00/mt ab. Derzeit scheint der dritte Anlauf im Gang, mit Notierungen um und über USD 48.000,00/mt. Kupfernotierungen von zeitweise wieder über USD 8.000,00/mt und ein Aluminiumpreis von über USD 2.900,00/mt unterstützen sicherlich diesen erneuten Versuch, die Schwelle von USD 50.000,00/mt nachhaltig zu durchbrechen.

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist allenthalben zu spüren, wobei die durch die Stahlwerke selbst kolportierten Produktionsrücknahmen beim Edelstahl eher den Geruch einer konzertierten Aktion zur nach unten gerichteten Korrektur des Nickelpreises tragen, als überzeugend die Einleitung einer Trendwende vermitteln zu können. Solange den Stahlwerken und deren Abnehmern ein profitables Wachstum möglich ist, wird sich auch an den Preisen nichts Wesentliches ändern. Nach wie vor ist Edelstahl inflationsbereinigt auf keinem Phantasiepreisniveau angelangt. Sicher täte aber eine zeitweise Konsolidierung dem Nickelmarkt recht gut, als sich innerhalb kürzester Zeiträume von einem Hoch auf das Nächste zu schwingen. Manche Marktteilnehmer haben auf der anderen Seite offensichtlich noch immer nicht begriffen, dass es sich bei der gesehenen Entwicklung der Rohstoffe um einen Paradigmenwechsel handelt. Die Zeiten, wo man Rohstoffe zu Schnäppchenpreisen, die teilweise unter den variablen Gestehungskosten lagen, erwerben konnte, sind für zumindest die nächsten Dekadent vorbei. 

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Die Renten sind sicher – die Rohstoffversorgung auch!?

News - 15 Mar 07

Nickel hat mit zeitweise über USD 47.000,00/mt für die Dreimonats-Notierung einen neuen Höchststand erreicht. Weiterer Kommentare kann man sich in diesem Zusammenhang – ohne sich ständig zu wiederholen – nur enthalten. Fest steht, dass die Analysten nun anders als in den Vorjahren bereits nach wenigen Monaten im neuen Jahr beginnen, ihre (bereits optimistischeren) Prognosen hastig nach oben zu korrigieren, um zum Jahresende nicht der interessierten Öffentlichkeit wieder mit Abweichungen zwischen Prognose und Wirklichkeit gegenübertreten zu müssen, die in einer Größenordnung von 100% und mehr liegen (vgl. hierzu die Prognosen für 2006). Die im Metal Bulletin zum Jahresanfang veröffentlichte Prognose der Analysten von zwölf renommierten Broker- , Bank- und Researchadressen mit Bezug zum Industriemetallgeschäft der London Metal Exchange (LME) kam auf einen Mittelwert von USD 26.424,00/mt, wobei die niedrigste Schätzung bei USD 20.948,00/mt, die höchste bei USD 38.500,00/mt lag. Nach dem Verlauf der Monate Januar und Februar, sowie dem halben März 2007 ist dieser Wert (Konsensus) schon rein rechnerisch, selbst unter theoretischer Berücksichtigung erheblicher Kurskorrekturen, kaum noch erreichbar. 

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