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Rational approach is missing

News - 12 Jan 09

File: Rational approach is missing MetalBulletinJan09

Stainless not hopeless

News - 15 Dec 08

Es ist zu erwarten, dass das Jahr 2009, als Konsequenz der schweren, realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise, eine der größten Herausforderungen für die globale Stahlindustrie wird. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die auf Seiten der Stahlverbraucher bestehende Entscheidungsparalyse zu einem ernsten Problem für die Stahlhersteller geworden ist. Auftragseinbrüche und darauf folgende Produktionskürzungen sind derzeit weltweit an der Tagesordnung. Kurzarbeit und Arbeitsplatzabbau sowie umfangreiche Kostensenkungsprogramme sind neben einer zeitweiligen Suspendierung des Rohstoffeinkaufs augenblicklich das Ergebnis der unmittelbaren und hoffentlich wohlüberlegten Reaktionen der verantwortlichen Stahlmanager. Dass diese Aktionen teilweise durch versuchte Außerkraftsetzung von Vertragsrecht geschehen sollen, muss jeden traditionellen Kaufmann mehr als bedenklich stimmen. Auf der anderen Seite zeigt dies aber nur die Panik, Unsicherheit und letztlich Hilflosigkeit bei den jeweiligen Entscheidungsträgern.

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Hoppediz bleibt liegen

News - 11 Nov 08

In diesen Tagen ist es trotz intensiver und breiter Beschäftigung mit der Medienberichterstattung schwer, in einem nicht enden wollenden Strom von negativen Wirtschaftsnachrichten, überhaupt irgendwelche Meldungen zu entdecken, die zumindest ansatzweise etwas Positives vermelden. Die weltweit geschnürten staatlichen Ausgabenpakete zur Stimulierung der Konjunktur, zuletzt durch die chinesische Regierung in einer Größenordnung von USD 590 Millionen, sind dabei stets sehr differenziert zu betrachten. Denn es ist häufig fraglich, inwieweit die geplanten Staatsausgaben tatsächlich einen nachhaltigen Beitrag zur Erholung der Konjunktur leisten können. Oder, ob es nicht am Ende doch nur zu einer Erhöhung der Staatsverschuldung ohne nachhaltige Effekte kommt. Weiterhin zeigen diese hektisch eingeleiteten Massnahmen nur zu deutlich, wie ernst es um die Weltwirtschaft bestellt ist. Die Aktienkurse und Rohstoffnotierungen wurden daher durch die Ankündigung dieser Pakete jeweils auch nur relativ kurz unterstützt.

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Ein Greenspan macht noch keine Krise

News - 16 Oct 08

Vom 13. bis zum 16. Oktober findet in London in guter alter Tradition die LME (London Metal Exchange) Week statt. Ein Stelldichein all jener, die in einer Beziehung zu dieser renommierten Metallterminbörse stehen. Dazu gehören Management und Mitarbeiter genauso, wie Vertreter von Produzenten und Verbrauchern, aber auch Broker und Banker, wobei insbesondere die Freude der Letzteren an der Veranstaltung durch die drastischen Entwicklungen der letzten Tage im Bankensektor einigermaßen gebremst war. Aber auch grundsätzlich ist die Stimmung schwer zu beschreiben. Diese schlicht als schlecht zu bezeichnen ist sicher nicht zutreffend, vielmehr ist weithin eine gewisse Art von Paralyse und Hilflosigkeit spürbar, da die momentane Orientierung ebenso fehlt, wie eine auch nur einigermassen verlässliche Perspektive. Diese Gemengelage resultiert inbesondere aus den nicht enden wollenden Hiobsbotschaften über die Situation bei den weltweiten Banken sowie die für die meisten Teilnehmer ungesehenen Kurseinbrüche insbesondere an den Aktienmärkten.

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Stoppt den Wahnsinn!

News - 18 Sep 08

Bei den sich derzeit an den weltweiten Finanzmärkten überschlagenden Ereignissen – mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Quasi-Verstaatlichung des Versicherungskonzerns AIG als weitere, vorläufige Höhepunkte – ist es schwer, auch nur annähernd eine Aussage über die Verfassung der Rohstoffmärkte zu machen, die in ihrer Aktualität nicht morgen schon wieder überholt ist. Aus diesem Grund müssen hier einige allgemeine Anmerkungen reichen: Gold erlebt aktuell erneut eine Renaissance, nachdem auch die bisher als sicher eingestuften US-Geldmarktfonds im Rahmen der Lehman-Insolvenz Verluste melden mussten. Nur investieren heute im Gold nicht mehr hauptsächlich nur spekulativ orientierten Investoren – Gold notierte bereits im März diesen Jahres im Gleichschritt mit den Ölpreisen und stimuliert durch einen schwächeren US-Dollar bei um USD 1.000,00 pro Feinunze –, sondern die verunsicherten Anleger. Gold stellt sich für diese als safe haven (sicherer Hafen) dar, um bestehende Vermögenswerte bestmöglich zu sichern. Auf eine Verzinsung wird dabei gerne verzichtet. Bei den Basismetallen, wie Nickel, Kupfer und Aluminium, sieht es derzeit anders aus. Alle Aussichten auf eine kurzfristige Erholung der Märkte sind vor dem Hintergrund der mehr als deutlichen Eintrübung der weltweiten Konjunkturerwartungen durch die weiter um sich greifende Bankenkrise, auch von den allergrößten Optimisten wohl ad acta gelegt. Einzig eine noch stärkere Verschärfung der Krise könnte zu einer beinahe anachronistisch anmutenden Kurssteigerung führen. Dann nämlich, wenn verunsicherte Anleger auf breiter Front erkennen sollten, dass natürlich auch die Basismetalle als fungible Sachwerte, beinahe ebenso gut wie Gold, als Schutz von Vermögen dienen können. Einzig der ohnehin abgeschaffte Goldstandard für die weltweiten Währungen hätte noch einen wesentlichen Unterschied bedeutet. Aber letzteres Szenario wollen wir einmal nicht realistisch annehmen.

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